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Inhaltsverzeichnis:
Basler Zeitung
Montag, 26.April 1993
10 Jahre Sound of Swing Big Band
cf. Wie ausserordentlich schwierig es ist, Big Bands, wie sie vor allem in den vierziger und fünfziger Jahren sehr zahlreich waren, über längere Zeit hinweg zusammenzuhalten, davon wissen viele Musiker ein Liedchen zu singen. Um so erstaunlicher ist es, dass es immer wieder einzelnen initiativen Musikern gelingt, solche Big Bands am Leben zu erhalten.
Beispielsweise die "SOS Big Band" - die "Sound of Swing Big Band". Sie feierte dieser Tage ihr zehnjähriges Bestehen, dies mit einem ausgebauten Gala-Abend im Saalbau Rhypark. Da wurden die alten Standards zum besten gegeben, die unsere Grossväter schon zum Schnippen und Wippen veranlasst hatten. Stücke von Glen Miller über Duke Ellington hin zu Count Basie waren da in erstaunlicher Qualität zu hören. Vor allem Count Basie, derjenige Musiker, der - neben Lionel Hampton - vielleicht in der Geschichte des Jazz am längsten Big Bands geleitet hatte, hat es der "SOS Big Band" angetan. Ihm war ein ganzer Konzertblock gewidmet: Von "Teddy the Toad" über "Hava Nice Day" bis hin zum "One o clock Jump" swingte einiges aus dem Repertoire in den nahezu ausverkauften Saal.
Die 19köpfige Combo, die von Roger Gutzwiller geleitet wird und auch mit einigen Berufsmusikern bestückt ist, tritt vor allem bei regionalen Anlässen auf. "Em Bebby si Jazz" ist eine Hauptadresse der Band; aber auch für Bälle und Gala-Abende mit nostalgischer Ausrichung wird die "SOS Big Band" immer wieder verpflichtet. Anlässlich ihres Jubiläumskonzertes war unter anderem auch der Basler Trompeter und Gitarrist Thomas Moeckel als Gastmusiker zu hören.
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Mittwoch, 3.September 1997
CD-Flash
Big Band-Sound
tti. Die "Sound Of Swing Big Band" wurde von Roger Gutzwiller im April 1983 in Basel gegründet. In der aktuellen Formation besteht sie seit 1987. Das 20-Mann-Jazz-Orchester mit Sängerin pflegt ein breites Repertoire. Jetzt hat die Truppe ihre erste CD produziert. Auf dem Werk sind Kompositionen von Thad Jones und Sammy Nelson zu hören. aber auch ein Werk des Basler Jazz-Musikers Thomas Moeckel. Dieser vielseitige Musiker arbeitet an grösseren Konzerten mit und ist auch auf der CD als Gast bei der "SOS Big Band" zu hören.
Naturgemäss swingt der Sound der Big Band auf der CD ganz gehörig, und der Tonträger ist mehr als eine blosse Reminiszenz an die glorreichen Zeiten, in denen die Pianos und Blasinstrumente noch "hot" und die Balladen noch "cool" waren. Stilistisch breit gefächert, kommt der Sound modern und zeitgemäss daher. Die Arrangements bieten viel Platz für aussergewöhnliche solistische Leistungen und Raum für Improvisationen. Die Gratwanderung zwischen Glenn Miller und modernem Swing-Sound darf als durchaus spannend und gelungen bezeichnet werden.
SOS Big Band: Sound of Swing Big Band. CD 9703-2
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Listen to a short clip from the CD
Mittwoch, 3.Dezember 1997
FCB-Spieler brillierten als Dressmen
Sternschnuppen-Abend: FC Basel zugunsten der Invaliden
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Zum Auftakt des Abends spielte das nach der CD-Taufe im Juni 1997 neu eingekleidete Orchester Sound of Swing Big Band unter der souveränen Leitung von Roger Gutzwiller. Die Musiker in ihern roten Kitteln und schwarzen Hosen verstanden es, mit einem rund 30minütigen Showteil die stimmungsvolle Ambiance zu unterstreichen, wobei auch die ausgezeichnete Sängerin Alexandra Zwekan mit drei wunderschönen Liedern aufgetreten ist.
(...)
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"Sound of Swing" im Atlantis
Atlantis Basel, 20.30 Uhr - "15th Anniversary Jubilee" der Sound of Swing-Big Band. Das Basler Jazzorchester, von Roger Gutzwiller im April 1983 gegründet, pflegt ein ausgesprochen breites Repertoire mit den verschiedensten Stilrichtungen.
Zeitgenössischer Sound
Spezialisiert hat sich die Band auf Zeitgenössisches, wie die Original-Arrangements von Thad Jones, Count Basie oder Sammy Nestico, die vor allem den Solisten viel Freiraum lassen. Aber auch traditionelle Big Band-Musik aus der Zeit Glenn Millers bis hin zum Gospel oder Tanzmusik fehlt nicht im Repertoire.
Die letzten Jahre der "SOS"-Big Band waren von erfolgreichen Auftritten, auch ausserhalb der Region, geprägt. Highlights waren zum Beispiel der Showauftritt am Galaabend des FC Basel im Spiegelpalais auf dem Münsterplatz sowie auch die regelmässigen Teilnahmen beim "Bebbi sym Jazz".
Das Programm des heutigen Jubiläumskonzerts bitet musikalische Rückblicke in die Anfangszeit, und unter der Leitung der Sängerin Alexandra Zvekan stellt sich das neue Vokal-Quartett vor. Vorverkauf:Fr. 12.-, Eintritt Fr. 15.-
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Dienstag, 26.Mai 1998
15 Jahre SOS-Big-Band
Jubiläumskonzert mit Neuentdeckung
Basel. Basel war schon immer eine "swingende" Stadt. In den Jahren von 1940 bis 1950 erlebte Basel einen eigentlichen Swingboom. Die "Fred Many's Band" mit einer prächtigen Brass Section und einem homogenen Satz von Saxophonen war nur eine unter 21 Orchestern, die in zwölf Basler Tanz- und Jazzlokalen spielte. Die wohl populärste Big Band von Basel waren lange Zeit die "Broadway Stars" mit einer gekonnten Bühnenshow.
Und heute - 50 Jahre später - swingt's in Basel wie eh und je. Auf der Liste der "Em Bebbi sy Jazz"-Bands figurieren mit circa 350 Musikerinnen und Musikern aus der Region; darunter sieben Big Bands. Und eine davon, die "Sound of Swing Big Band" feiert dieses Jahr ihr 15 jähriges Bestehen.
Das 20-Mann-Jazzorchester mit Sängerin -gegründet vom begnadeten Tenorsaxophonisten Roger Gutzwiller - pflegt ein ausgesprochen breites Repertoire, spielt mit den Stilrichtungen des Begriffs "Jazz". Den Anlässen entsprechend ist natürlich ein Tanzrepertoire vorhanden. Die letzten Jahre waren geprägt von erfolgreichen Auftritten auch ausserhalb der Region, wie zum Beispiel am Zürcher Jazzfestival, an dem man das Prädikat "beste auftretende Bigband am Festival" erhielt.
Aus Anlass des Jubiläums ging im beinahe ausverkauften Atlantis die Swingpost ab. Die Band erwies sich sofort als kompakter Klangkörper und gut diszipliniertes Team. Sie legten gleich los mit einem fetzigen "Work Song" und einem Count Basie Set, in dem vor allem das Talent des jungen Gabriel Walter mit perlendem Piano-Swing beeindruckte. Sängerin Alexandra Zvekan scheint beim Bossa Nova Rhythmus im Element zu sein; in "Girl From lpanema", nach einem Arrangement von Thomas Moeckel, mit Scatgesang à la Ella Fitzgerald brandete der erste starke Applaus über die Bühne.
Mit "Power To Spare" ging's in die Pause; und power hatten vor allem die Solisten Joël Affolter, Trompete, Daniel Schluchter, Saxophon, und Marc Rebetez, Schlagzeug - vom Publikum frenetisch applaudiert.
Im zweiten Programmteil gab's im Atlantis die Neuentdeckung des Abends zu erleben: der erste Auftritt des "New Vocal-Quartet" unter der Leitung von Alexandra Zvekan. Bereits mit "Opus One" mit den schräg gesetzten Stimmen glaubte man die weltberühmten Manhatten Transfer zu hören und mit "Fly Me To The Moon" - als Hommage an Frank Sinatra - war der Bann gebrochen für eine zukunftsweisende Karriere (vorausgesetzt, die Texte müssen nicht mehr abgelesen werden, damit die sympathischen Gesichter mit dem Publikum auch optisch besser kommunizieren können). Der Abend war höchster musikalischer Genuss.
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Montag, 1.Dezember 2003
Überzeugendes Jubiläumskonzert der Sound Of Swing-Big Band im Gundeldinger Casino
Farbiges Gruppenbild mit Dame(n)

Vorsicht, Big Band mit Verstärkung. Die «SOS Big Band» mit Gästen (Bild: Sängerin Maja Christina) fand die Balance zwischen traditionellem Swing und modernerem Jazz. Foto Boris Gass
Wir gratulieren. Gratulieren der Sound Of Swing-Big Band. 20 lange Jahre besteht die Formation bereits. Grund genug für ein gross angelegtes Jubiläumskonzert. Pianist Gabriel Walter und Bassist Markus Weber standen am vergangenen Samstagabend als Erste auf der Bühne des Gundeldinger Casinos und begannen sogleich die Miles-Davis-Komposition «Out Of The Blue» zu spielen. Nach und nach begaben sich die restlichen 18 Musiker an ihre Plätze, von wo sie schnell und präzis in den Song einstimmten. Somit fehlte nur noch Bandleader Roger Gutzwiller: Sekunden später stand der flamboyant gekleidete Basler bereits da, gab seinem Orchester kurz den Takt an und griff selbst zum Saxofon. Es war der gelungene Auftakt zu einem gelungenen Abend.
Das fast dreistündige Programm entpuppte sich als äusserst abwechslungsreich und vermochte einen wunderbaren Bogen zwischen traditionellem Swing und modernerem Jazz zu spannen. Dann und wann musste Gutzwiller seine zeitweise übermütig wirkenden Musiker (19 Männer, eine Frau) ein wenig zügeln, schienen sie ihm bisweilen doch zu ungestüm zu sein. Besonders gut gefiel die tadellose Fassung des Ellington-Klassikers «Take The A Train».
Den Saal wirklich zum Kochen brachten dann die Auftritte von Vibrafonist Isla Eckinger, Jazz-Legende George Gruntz sowie Trompeten-Könner Thomas Moeckel. Mit einer knackigen Version der Glenn-Miller-Nummer «In The Mood» ging ein streckenweise begeisterndes Konzert zu Ende. Schon jetzt darf man sich auf die Live-CD freuen, die bei dieser Gelegenheit aufgezeichnet wurde.
Michael Gasser
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Montag, 18.Juli 2005
Ein Geburtstagskind feiert mit viel Rhythmus
"Jazz uf em Platz" bietet seit zwanzig Jahren ein beschwingtes Musikfest in Muttenz

Erfolgsrezept. Die Mischung aus traditionellem Jazz und Volksfest zieht in Muttenz viel Publikum an.
Foto Dominik Plüss
DAVID WOHNLICH
Als vor zwanzig Jahren ein Dorffest mit"Jazz uf em Platz" geplant wurde, hätte sich wohl niemand träumen lassen, dass die Veranstaltung mit unverändertem Erfolg so lange weitergeführt werden würde.
Getreu der Regel, dass man an einem funktionierenden Konzept nichts ändern sollte, blieben die Veranstalter der Grundidee treu: Eine Mischung aus traditionellem Jazz auf insgesamt drei Hauptbühnen, ein abgesperrtes Dorfzentrum mit Festmobiliar und ein ansprechendes kulinarisches Angebot. Zu Letzteren gehöhrten nun neben den obligatorischen Wurstständen eine Wok-Pfanne, ein Bretzelstand, ein Kuchenbuffet und als besondere Attraktion eine Hexenküche, in der Tommes flambiert wurden. Musikalisch hingegen wurden wohlweislich keine Experimente gewagt; "Jazz uf em Platz" ist kein Tummelfeld für musikalische Experimente, die intensives oder gar analytisches Zuhören erfordern, sondern ein Volksfest mit traditionellem, "flottem" Jazz.
"Ere's Wild Turkey Washboard Band & Guests from New Orleans" etwa, die am Nachmittag den musikalischen Reigen eröffneten: Mit ihrem fast schon historisch zu nennenden New-Orleans-Jazz - den diese Band übrigens auch dortselbst regelmässig spielt - beschworen sie schönste Südstaatenromantik herauf - wie übrigens ihre Kollegen in freundlicher Konkurrenz auf dem Mittenza-Parkplatz: Hier fegte die Muttenzer "Turtle Ramblers Jazzbande", und "The Backyard, Tub, Jug & Washboard Band" tauchte noch tiefer in die Historie und bot mit ihrem Repertoire und vor allem mit ihrem vielfältigen teilweise kuriosen Instrumentarium spannende Einblicke in die Kinderstube des Jazz und dessen Wurzeln im Blues und in der Musik der "Marching Bands".
EHRENRUNDE.
Fast modern mutete dagegen die Musik der "Sound of Swing (SOS) Big Band" an, die mit perfekt arrangierten und gespielten Standards sowie mit einigen beachtlich kompetenten Solisten aufwartete und ihrem Namen alle Ehre machte. Der englische Klarinettist André Beeson war bereits bei der Geburt von "Jazz uf em Platz" dabei; ihm gebührte heuer natürlich eine Ehrenrunde mir seinen "International Jazzmen".
Danach nochmals die "SOS Big Band", nun mit der "Lady of Gospel and Blues" Jan Harrington, die das Publikum trotz anfänglicher Intonationsprobleme mit mit ihrer Energie und ihrem Charme bestrickte. Ebenfalls zu Gast war der Trompeter und Gitarrist Thomas Moeckel, der - zusammen mit Urs Tschopp - auch für das musikalische Konzept des Festes verantwortlich war.
Zum Ausklang sorgte ein musikalisches Urgestein für etwas Heimweh: Oscar Klein mit seiner "Oscar Klein Jazzshow" strotzt noch immer vor Energie und Lebensfreude, die er und seine Band aufs Publikum zu übertragen wissen. Die Band legt sich stilistisch nicht fest; von Blues über Swing bis Happy Jazz - allen Stilen verleihen die Musikerin und die drei Musiker ihre ganz eigene Prägung - während auf dem Mittenza-Parkplatz die altbekannten "Steppin Stompers" in gewohnter Solidität ihren Dixieland "stompten".
Bei herrlichem Sommerwetter flanierte "Tout Muttenz" zwischen den Spielorten hin und her, man traf sich, ass und trank und genoss das Fest bis in die späten Nachtstunden.
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Montag, 20.Oktober 1997
Intimer Auftakt
Eröffnung der Ballsaison im Hotel Baur au Lac
Bei der erstmals durchgeführten Veranstaltung "The Spirit of the Ball Season" im "Baur am Lac" hatten die Tanzenden für einmal jeden nur wünschbaren freien Raum zur Verfügung. (Bild Hofer/b.)
pi. Die düsteren Herbsttage haben sich in Zürich für eine nicht enden wollende Zeit breitgemacht. Fallendes Laub, dumpfer Nebel und immer kürzer werdende Tage ohne Sonne drücken auf das Gemüt, knicken die Moral und wecken eine träge Lustlosigkeit. Was kann man dagegen tun? Ganz einfach: Man feiert Feste und zelebriert die langen Nächte mit Essen, Trinken, Tanzen und Musik, bis dass man erschöpft, aber um so zufriedener umfällt. Die Bälle, die sinngemäss im Herbst ihre Blütezeit erleben, sind solche willkommene Farbtupfer, die die nasskalten depressiven Tage mehr als nur kompensieren.
Im Hotel Baur au Lac ist am Samstag abend die Ballsaison mit einer neuen Veranstaltung eröffnet worden: "The Spirit of the Ball Season". Als Motto wählte die Veranstalterin, die Studler Event AG, ein Motto, das nicht nur Jungvermählte träumen lässt: Venedig - die Stadt der Ausgelassenheit und der Bälle. Über einen roten Teppich, gesäumt von goldigen Gondeln und venezianischen Herrschaften, wurden die Gäste im Hof des Zürcher Luxushotels empfangen. Fremd wirkten allerdings die Trommelklänge der Steelband "Ex- tempo". Die dröhnenden Ölfässer brachten zwar die Beine erstmals ins Rollen, liessen aber die venezianische Eleganz des Dekors doch etwas vermissen. Und plötzlich glühte der pechschwarze Himmel rot, gelb und grün. Vulkane und Sterne verwandelten die Szenerie in eine Märchenlandschaft; dazu der prickelnde Champagner. Der Auftakt war geglückt.
Elegante Säle und Pavillons, stimmungsvoll mit Blumen dekoriert, und eine imposante Brigade an Kellnern warteten auf die Ballgäste, die jedoch weit weniger zahlreich am Gala-Diner erschienen waren als erwartet. Etliche Plätze blieben während des 4-Gang-Menus unbesetzt. Einzig die Kerzen flackerten an den leeren Tischen im Rhythmus der Saionmusik. 400 Gäste hatten die Organisatoren erwartet; weniger als die Hälfte hatten sich schliesslich zum Essen angemeldet. Damit zeigte sich deutlich, wie schwierig es ist, im bestehenden breiten Angebot an festlichen Anlässen - am kommenden Wochenende findet im Grand-Hotel Dolder der Presseball statt - einen neuen zu lancieren (auch wenn in diesem Jahr der Modeball nicht mehr auf dem Programm steht). Es stellt sich die Frage, ob der Name, "The Spitit of the Ball Season", tatsächlich eine glückliche Wahl war. Wer wird sich noch an diesen "Zungenbrecher" erinnern? Zudem wurde im Vorfeld der Veranstaltung offensichtlich zu wenig Werbung gemacht.
Die Tanzliebhaber störten sich jedoch keineswegs an dieser intimen Hausball-Atmosphäre. Im Gegenteil: Die Damen und Herren genossen während des Essens und dann vor allem beim Tanzen die vorhandene Ellbogenfreiheit. Die Tänzer behinderten sich wenig und standen einander kaum je auf den Füssen, sondern nutzten den Platz zu ausgiebigen Tanzeinlagen. Die verschiedenen Bands sorgten mit Rock'n'roll, Soul, Walzer, Cha-Cha-Cha, Rock oder Foxtrott für die richtige Musikmischung. In den Nebensalons oder an der Bar nippten die Ermüdeten an einem Drink oder pafften an einer dicken Zigarre. Gemütlich und feierlich pulsierte der Ball im "Baur au Lac" bis in die Morgenstunden, der einzig von ein paar "Höhepunkten" wie der Ziehung der Tombola-Preise und Konzerten unterbrochen wurde. An dieser Stelle sei vor allem der Auftritt der Basler Band "Soul Affair" um Mitternacht erwähnt, die das Unicef-Lied 1997 interpretieren darf. Die stimmgewaltige Tanja Danker brachte mit den expressiv und innig interpretierten Love-Songs manche Herzen ins Wallen, die sich während der Ballnacht wieder entzündet hatten.
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Montag, 20. Oktober 1997
Ball famos - Auftakt mit Silvia von Ballmos
ZÜRICH - Silvia von Ballmoos inmitten von venezianischen Tänzerinnen und Tänzern. Die TV-Lady hat am Samstag die Schweizer Ballsaison eröffnet.
Der Startschuss fiel an einer Premiere: Zum ersten Mal fand im Zürcher Hotel "Baur-au-Lac" die Gala "The Spirit of the Ball Season" statt.
Silvia führte höchst charmant durch die lange Ballnacht. Stargast war die Basler Edelpop-Gruppe "Soul Affair".
Daneben trumpften aber auch die Bigband "Sound of Swing", die "Grau Band", die Gruppe "The Southmen" sowie Gitarren-Virtuose Vic Vegeat auf. Entdeckung des Abends war Violinen-Prinz Roy Gablinger, der erst 14jährige Sohn von "Modissa"-Boss Alain Gablinger.
Ebenfalls unter den Gästen: Banker Panagiotis Papadakis, der Autor des Bestsellers über Griechenlands Ex-Premier Karamanlis.
Party RückBLICK
Tolle Ambiance, herrliche Ballkostüme, fabelhafte Küche, gute Bedienung.
Ein gelungener Saisonauftakt!
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Baslerstab Regio Nr. 50 Mittwoch, 30.Juni 1999
Basler Band am Jazzfestival in Montreux
Die "Sound of Swing Big Band" aus Basel hat es geschafft, am diesjährigen Internationalen Jazzfestival von Montreux teilzunehmen. Das ist sicher der Höhepunkt dieses von Tenorsaxophonist Roger Gutzwiller 1983 ins Leben gerufenen Orchesters, das sich von Anfang an der Swing-Musik verschrieben hat und sich auf den Spuren eines Count Basie- und Benny Goodman-Orchesters bewegt. Doch das 20-Mann-Orchester (mit Sängerin) pflegt ein ausgesprochen breites Repertoire mit vielen Stilrichtungen des Jazz. Darunter sind es Arrangements von Thad Jones oder Sammy Nestico neben natürlich Count Basie. Bereits Über 30 Konzertauftritte in und um Basel hat die "Sound of Swing Big Band" hinter sich. Darunter Gala- und Show-Konzerte in der Messe Basel und im Kongresszentrum Le Plaza, Jubiläumskonzerte und Matinees im Atlantis, und natürlich fehlte die Band an keinem "Bebby sy Jazz" und auch nicht an der "Basler Jazzwoche". Doch auch ausserhalb des Kantons ist die Band nicht unbekannt, spielte sie doch am Zürcher Jazzfestival und eröffnete die Zürcher Ballsaison 1997/98 im Hotel Baur au Lac. Auch eine CD mit den Klängen der Basler Big Band ist 1997 im Atlantis aus der Taufe gehoben worden - mit Thomas Moeckel als Gastsolist.
Und nun also gastiert die SOS-Big Band aus Basel am Sonntag, 4. Juli 1999, in Montreux am Jazzfestival neben den Musikkoryphäen aus den USA. Da kann man nur noch "Keep Swinging" wünschen!
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letter from the organisators of Montreux
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Baslerstab · Ausgabe Basel · Mittwoch, 26 November 2003
Roger Gutzwiller
Swingendes Jubiläum
Die SOS-Big Band Basel feiert ihr 20-jähriges Bestehen.
Gründer und Bandleader Roger Gutzwiller fiebert dem «Special Concert» entgegen.
Foto: Elena Monti
Um sich den Traum einer professionell aufspielenden und wie ihre grossen Vorbilder swingenden Big Band verwirklichen zu können, braucht es viel Durchsetzungs- und Überzeugungskraft, aber auch eine starke Affinität zu dieser Musikrichtung.
Roger Gutzwiller aus BielBenken verfügt über diese Eigenschaften. Der Luftfrachtmanager einer Speditionsfirma, Jazzfan und Amateurmusiker gründete nach einigen Erfahrungsjahren in Schüler Amateurbands im Frühjahr 1983 die SOS-Big Band. SOS ist das Kürzel von Sound of Swing und gleichzeitig auch zielsetzendes Programm.
Gutzwiller stellte von Beginn an hohe Ansprüche an das 20-Mann-Orchester mit Sängerin. Konzertanter, musikalisch anspruchsvoller Swing sollte es sein und nicht simple Unterhaltungs- und Tanzmusik. Das «Grundnahrungsmittel» der Band setzt sich aus einigen handschriftlichen Original- Arrangements des Count Basie-Orchestra und aus Swing-Bearbeitungen aus den Dreissiger und Vierzigerjahren zusammen. Dazu kamen mit den Jahren zeitgenössische Werke von Thad Jones oder des Posaunisten Sammy Nestico, der lange Zeit mit Count Basie zusammengearbeitet hat.
In den vergangenen Jahren hat sich Gutzwillers Big Band bezüglich Qualität ihres Vortrags auf die hohe Stufe der Professionalität hochgearbeitet. Elf der 20 Musiker sind Profis, die meisten von ihnen Abgänger der Jazzschule.
Geballtes Vergnügen
Das 20-jährige Bestehen der Band wird mit einem Jubiläumskonzert gefeiert. Eine musikalische Hommage an Count Basie, Duke Ellington, Lionel Hampton und George Gruntz. Einer der Stilabschnitte wird vom Vocal-Duo Maja Christina und Thomas Achermann geprägt.
Dazu sind noch einige Überraschungen angekündigt. Als Gaststar tritt die Basler Jazz-Ikone Isla Eckinger am Vibraphon erstmals in ihrer langen Karriere mit einer Big Band auf. Für die Swing-Fans wird das «Concert» zum geballten Vergnügen.
Willi Erzberger
20 Jahre SOS-Big Band. Sa, 29. Nov., 20 Uhr: Jubiläumskonzert im Gundeldinger Casino.
www.swing-jazz.ch
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Jazz von A bis Z
Sound of Swing-Big Band
'A Tribute To Count Basie'
Im April 1999 jährte sich der Todestag des legendären Komponisten, Bandleader und einziartigen Pianisten zum 15ten Mal. Weltbekannte Titel wie One o'clock Jump, Splanky, Teddy the Toad oder Shiny Stockings usw. werden unmittelbar mit Count Basie, dem 'Kid from Red Bank' (sein Geburtsort) in Verbindung gebracht. Grosse Komponisten wie Neal Hefti, Sammy Nestico, Frank Foster und natürlich der Count selbst schrieben unvergessliche Evergreens. Die SOS-Big Band wird das erste Set ihrer Konzerte ausschliesslich der Musik von Count Basie widmen und zum grossen Teil Original-Arrangements aus USA spielen. Ein weiterer Höhepunkt steht am 4. Juli auf dem Programm; nachdem seit Jahren keine Basler Formation und sogar seit Jahrzehnten kein Jazzorchester der Region in dieser Grösse konzertieren konnte, wird die Sound Of Swing-Big Band am Internationalen Jazzfestival in Montreux teilnehmen. Am Sonntag Nachmittag wird ein Konzert in der prächtigen Kulisse des einzigartigen Festivals gespielt.

4.7. Montreux: Jazzfestival
letter from the organisators of Montreux
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4. Dezember, Gundeldinger Zeitung für Dezember 2002
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"Nuit de Jazz" Im Gundeldinger Casino |
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Louis van der Haegen vom Jazzclub Aesch-Pfeffingen (JAP) ist schon ein Tausendsassa. Zum einen inszeniert er
Blueskonzerte mit berühmten Musikern in Basel (Stadt-casino - das nächste
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findet vom 28-29. März 2003 statt)
und Grellingen (Chez Georges - Blues-Club in Nobody's Dancing), zum anderen wartet er auch immer wieder mit stimmungsvollen Jazzkonzerten auf. Kürzlich ging in den Räumlichkeiten des Gundeldinger Casinos die Zweitauflage der 'Nuit de Jazz' über die Bühne. Rund 400 Jazzbegeisterte verfolgten im grossen Saal und im darüberliegenden Bistro Jazzdarbietungen von A bis Z. Neben den 'Little Big Horns', der kleinen Jazz Big Band mit dem omnipräsenten und bestens disponierten Profi-Jazzmusiker Thomas Moeckel war auch die 'Sound Of Swing Big Band' unter der Leitung von Roger Gutzwiller mit ihren Benny-Goodman- und Count-Basie-Nummern präsent. Als Zückerchen fürs Publikum wirkte die aus dem Solothurnischen stammende Alphornspielerin Eliana Burki mit, die von Louis van der Haegen gemanagt wird und auch an der Expo.02 gastierte. Abgerundet wurde dieses Festival, welches dank dem Mitwirken von Sponsoren notabene zum Nulltarif besucht werden konnte, mit schwungvollen Dixieland Darbietungen der 'Jazztone Dry Weepers' oben im Bistro. Schon heute freuen wir uns auf die nächste Auflage der 'Nuit de Jazz'.
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Lukas Müller
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Fotos vom 'nuit de jazz 02' im Gundeldinger Casino am Tellplatz:
1+2) Die grosse Jazz Big Band unter der Leitung von 5) Roger Gutzwiller im grossen GuCa-Saal. 3) Dazwischen
aufgetreten ist: Eliana Burki mit Blues/Rock auf dem Alphorn. Sie wurde musikalisch begleitet von 6) Gabriel Walter (l.i.B., Klavier) und Marc Rebetez (r.i.B., Drummer). 4) The Jazztone Dry Weepers (Dixieland im Bistro) mit Walter Weidel. 7+8) Rund 400 Jazzbegeisterte verfolgten im Bistro im Darunterliegenden grossen GuCa-Saal Jazzdarbietungen von A bis Z.
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Fotos, Collage und Bildlegende: GZ,
Fotoentwicklungen: Manuel Antello (Kodak Express Gundelitor)
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Nr. 348, 29. August 2003 Biel-Benkemer Dorf-Zytig
Jazz aus Biel-Benken:
SOUND OF SWING BIG BAND

Sound of Swing mit Bandleader Roger Gutzwiller auf dem Basler Marktplatz
Am vergangen , bereits zwanzigsten Em Bebbi sy Jazz, bestritt die Big Band Sound Of Swing das Opening auf dem Marktplatz. Geleitet wird die erfolgreiche Formation vom Biel-Benkemer Roger Gutzwiller.
Ebenso alt wir der Basler Jazzfest ist die Bigband selber. Am kommenden 29. November wird sie im Gundeldinger Casino ihr Geburtstagsprogramm präsentieren. Im ersten Teil spielt man in diversen Stilrichtungen, dabei als Höhepunkt das geschenkte Arrangement zu Straight No Chaser von George Gruntz. Im zweiten Teil kommt es unter anderem zu einer Hommage an Lionel Hampton unter Beizug von Stargast Isla Eckinger. So wie es aussieht, ist dieser Termin schon jetzt in den Agenden dick anzustreichen!
Die 1983 von Roger Gutzwiller (er selber spielt das Saxofon) ins Leben gerufene Sound Of Swing pflegt ein sehr breites Repertoire und ihre Erfolge dürfen sich weiss Gott sehen lassen. Die zwanzig Musikerinnen und Musiker spielten schon am Zürcher Jazzfestival, wo man das Prädikat "beste auftretende Bigband am Festival" erhielt, gerne berichten sie zudem von der Einladung ans legendäre Jazzfestival von Montreux im Jahre 1999. Oder gilt gar die seinerzeitige Verpflichtung an den Galaabend des FC Basel als noch grösserer Erfolg?
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Zwanzig Jahre Big Band Sound: Roger Gutzwiller im Element
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Em Bebbi sy Jazz
Am jazzigen Jahreshöhepunkt zeigte sich einmal mehr, wie eingespielt und aus einem Guss Sound Of Swing konzertieren. Vor vollen Reihen bot das Ensemble ab dem ersten Takt perfekten Sound. Auffallend, wie professionell die Auftritte wirken.
Roger Gutzwiller dirigiert souverän und geschmeidig, führt das Orchester elegant. Mit lockeren Schultern und hängenden Armen wippt er den Takt, seine Ansagen zeugen von der enthusiastischen Verehrung für alles was mit Bigband zu tun hat. "Nun ein Stück von Charlie Parker, Freejazz wie es sich gehört. In den Proben
spielen wir das Thema kurz an,
nun darf jeder nach Herzenslust solieren."
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Im Vordergrund stehen die Spiellust und zwangslose
Hingabe. Der Bandleader greift selber zum Instrument, dann der Pianist, Musiker aus den Reihen der Saxofons, der Posaunen, der Trompeten. Gutzwiller: "Wir haben ja Zeit heute Abend!"
Urs Berger
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Basellandschaftliche Zeitung, Dienstag 7. August 2007
Fetziger Basler Swing
Jazz Die "Sound of Swing Bigband".
Johnny Engeler
Big-Bands haben es nicht immer leicht, zu Auftrittsmöglichkeiten zu gelangen; deshalb sind mutige Konzertveranstalter gefragt, die ihnen die notwendige Plattform geben. Zu denen zählt seit geraumer Zeit auch das Restaurant Volkshaus im Kleinbasel (monatlich, Geheimtipp!). Sein Mut hat sich gelohnt, der lauschige Restaurant-Garten war bei der Sonntagsmatinee bis auf den letzten Platz besetzt, als der Bandleader Roger Gutzwiller ansagte: "A one - a two - a three ..."
UND DIE SWINGPOST ging ab. Die demnächst 25 Jahre alt werdende Band erwies sich von Anfang an als kompakter Klangkörper und gut diszipliniertes Team. Die Musiker legten gleich mit einem fetzigen "Splanky" los - mit einem herrlichen Intro und open Sax-Solo des Leaders "himself".
Weiter ging es mit "Moten Swing" und dem wunderschönen "Birdland". Nein, nicht nur altbekannte Ohrwürmer standen auf dem Konzert-Programm, sondern vor allem weniger bekannte - doch umso schönere Leckerbissen wie "Out Of The Blue" oder "The Big Dipper".
Gutzwiller stellte von Beginn an hohe Ansprüche an das 20-Mann-Orchester. Konzertanter, musikalisch anspruchsvoller Swing sollte es sein und nicht simple Unterhaltungs- und Tanzmusik. Zehn der Musiker sind Profis, die meisten von ihnen Abgänger der Basler Jazzschule, die eine Abteilung der Musikhochschule ist. Gutzwillers Band spielt heute in der Schweizer Swingband-Szene - "Champions-League".
DAS ORCHESTER überraschte am Konzert im Volkshaus vor allem auch mit einem neuen Projekt: Es bot die Uraufführung eines Konzertsets mit einer guten alten Hammond B3-Orgel. "Mercy Mercy Mercy" erklang - mit herrlichen Flöte- und Hammmond-Soli sowie "The Pink Panther" in einer neuen Version - das waren musikalische Highlights. Und wenn im Publikum sogar der zweijährige Janne über zwei Stunden 'im Takt' mitwippte, dann sagt das eigentlich alles über den Basler Big-Band-Sound.
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